Umsatzwachstum und positives Ergebnis 2019

Die Luzerner Psychiatrie (lups) blickt auf ein intensives Geschäftsjahr 2019 zurück. Die lups realisierte im Jahr 2019 ein positives finanzielles Ergebnis und hat unter anderem den Strategieprozess «lups2025» lanciert.

Umsatzwachstum und positives Ergebnis
Im 2019 stieg der Umsatz der lups um 3.7 %. Die lups erzielte dabei in einem äusserst anspruchsvollen Umfeld einen Unternehmensgewinn 2019 nach Swiss GAAP FER von TCHF 1 226, was einer EBITDAR-Marge von 8.3% entspricht.

Leistungszunahme und negative Preis- respektive Tarifdifferenz
Das Umsatzwachstum respektive die Leistungszunahme sind auf eine höhere Auslastung im stationären Bereich bei den Erwachsenen, auf eine grössere Anzahl ambulanter Leistungen sowie die Betriebsaufnahme der neuen Akut- und Intensivstation für Kinder und Jugendliche (AKIS) in Luzern zurückzuführen. Leider haben sich die Mehrleistungen nur teilweise auf den Ertrag ausgewirkt, da eine negative Preis- respektive Tarifdifferenz in Kauf genommen werden musste. Mit der Einführung von TARPSY (Fallpauschalensystematik) für stationäre Leistungen wird der Druck auf das Ergebnis weiter erhöht. Zudem besteht im ambulanten Bereich eine Unterdeckung bei der Vergütung der erbrachten Leistungen.

Strategieprozess und Ausblick
2019 wurde der Strategieprozess «lups2025» gestartet. Die Strategie, welche im Jahr 2020 vorliegen wird, soll die Weichen für die kommenden Herausforderungen richtig stellen. Die lups will auch zukünftig als attraktive und erfolgreiche Arbeitgeberin die institutionelle psychiatrische Versorgung der Region Luzern, Obwalden und Nidwalden sicherstellen. 

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2019 steht unter dem allgemeinen Eindruck der aktuellen ausserordentlichen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie sich diese weltweite Krise auf das Unternehmensergebnis der lups im Jahre 2020 auswirken wird, ist heute noch nicht abschätzbar. Es ist allerdings ein substantieller negativer Impact zu erwarten.

Neues Spitalratsmitglied
Per 31.12.2019 wurde das Spitalratsmitglied Urs-Peter Müller (Reiden) verabschiedet. Per 1.1.2020 nahm Jürg Meyer, Dipl. Ing. ETH (Emmenbrücke), seine Arbeit im Spitalrat auf. 

Medienmitteilung (PDF)

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