Geschäftsbericht 2017 - Mitarbeitende als Erfolgsfaktor

Die Luzerner Psychiatrie blickt auf ein intensives Geschäftsjahr 2017 zurück. Zahlreiche zukunftsweisende Projekte aus der Unternehmensstrategie lups2020 befinden sich in der Umsetzung. 2017 realisierte die Luzerner Psychiatrie vor Berücksichtigung von Sondereffekten im Branchenvergleich ein gutes finanzielles Ergebnis.

Umsatzwachstum und Jahresabschluss mit Sondereffekt
Mit der Schaffung des Psychiatrieraumes Luzern-Obwalden-Nidwalden und der Übernahme der Psychiatrischen Klinik Sarnen stieg der Umsatz der lups um 9.3%. Die lups erzielte dabei in einem äusserst anspruchsvollen Umfeld vor Verbuchung von Sondereinflüssen einen Unternehmensgewinn 2017 von TCHF 3 954. Das Jahresergebnis nach Swiss GAAP FER beläuft sich nach Berücksichtigung der Sondereffekte (Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen) auf TCHF -1 343.

«Human Resources» als strategischer Schwerpunkt

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und insbesondere in der Psychiatrie spitzt sich zu. Der Spitalrat hat deshalb anlässlich seiner Strategieklausur die Arbeitgeberattraktivität und den Bereich «Human Resources» als einen strategischen Schwerpunkt definiert. Gesunde und zufriedene Mitarbeitende sind Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und damit Erfolgsfaktor im sich verschärfenden Wettbewerb der Leistungserbringer.

Schwerpunktthemen 2017

Per 1. Januar 2017 übernahm die lups die Verantwortung für die institutionelle psychiatrische Versorgung in den Kantonen Obwalden und Nidwalden und damit auch für den Betrieb der Psychiatrischen Klinik Sarnen. Sämtliche Mitarbeitenden sind in die lups übergetreten und nach einem Jahr lups-ON kann ein positives Fazit gezogen werden. Die Integration verlief reibungslos und die Zusammenarbeit funktioniert gut. Mit dem Psychiatrieraum Luzern – Obwalden – Nidwalden wurde ein echter Meilenstein in der grenzüberschreitenden, interkantonalen Ge-sundheitsversorgung gesetzt.

Der «Neubau Haus C» am Standort St. Urban schreitet planmässig voran. Der Neubau bietet Platz für drei alterspsychiatrische Stationen und zwei Spezialstationen. Die Eröffnung der bedarfsgerechten und zeitgemässen Infrastruktur ist auf Anfang 2019 geplant.

Momentan ist das Wohnheim Sonnegarte (Heim für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung) in St. Urban auf drei Standorte verteilt. Ab 2022 werden die Bewohnerinnen und Bewohner an einem neuen, zentralen Ort wohnen. Unweit der bestehenden lups-Gebäude soll ein Neubau entstehen. Ende 2017 konnte der Projektwettbewerb erfolgreich abgeschlossen werden.

Neue Spitalratsmitglieder

Im Berichtsjahr nahmen Dora Bremgartner (Ettiswil), Leiterin Pflege Luzerner Kantonsspital Sursee, und Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser (Sarnen) als Vertreterin der Kantone Obwalden und Nidwalden ihre Arbeit im Spitalrat auf.

MEHR Medienmitteilung (PDF)

Geschäftsbericht 2017
Berichtsteil (PDF)
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