Stationen für Abhängigkeitserkrankungen

Auf den offen geführten Stationen für Abhängigkeitserkrankungen können sich Personen mit Substanzabhängigkeit spezifisch und optimal behandeln lassen.

Behandlung

Auf den beiden Stationen für Abhängigkeitserkrankungen werden je nach Indikation Entzüge, Teilentzüge, Substitutionen und Stabilisierungen durchgeführt. Zu Beginn der Behandlung erarbeiten wir mit den Betroffenen einen Behandlungsplan mit individuellen Zielen.

Bei der Behandlung ist die Motivationsarbeit zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven zentral. Spezialisierte Begleitangebote, wie zum Beispiel Gesprächstherapie (systemisch / verhaltenstherapeutisch / lösungsfokussiert), Arbeitsagogik oder Bewegungstherapie, runden das Angebot ab und bieten günstige Voraussetzungen für rehabilitative Ansätze. Dabei wird der persönlichen Lebensgeschichte der Betroffenen Rechnung getragen. Um eine geeignete Nachbetreuung zu gewährleisten, unterstützen wir Betroffene bei der Suche und Organisation von Anschlussprogrammen.

Behandlungsdauer

Die Dauer des Aufenthalts ist individuell und richtet sich nach den Behandlungszielen. Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt 3 – 6 Wochen.

Informationen zum stationären Aufenthalt

Station für Abhängigkeitserkrankungen

Broschüre

Weitere Informationen

Die Spezialstationen verfügen mehrheitlich über Einzelzimmer und ein modernes Raumkonzept. Die Stationen für Abhängigkeitserkrankungen befinden sich im Haus B im 1. Und 2. OG.

Behandlungsteam

Das Behandlungsteam begleitet Sie auf ihrem Genesungsweg und pflegen Kontakt zu Angehörigen und ambulant Behandelnden. Das multiprofessionelle Team setzt sich aus erfahrenen Fachpersonen folgender Bereiche zusammen:

  • Psychiatrie
  • Psychologie
  • Pflege
  • Sozialarbeit
  • Ergänzende Therapien

 

Patientinnen und Patienten

Die Station Abhängigkeitserkrankungen 1 bietet eine qualifizierte Entzugsbehandlung für Personen mit einer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder anderen suchterzeugenden Substanzen wie zum Beispiel Cannabis.

Die Station Abhängigkeitserkrankungen 2 bietet Personen mit einer Opiat- oder Mehrfachabhängigkeit die Möglichkeit zu einem qualifizierten Entzug oder einer Substitutionsbehandlung.

Angehörige

Das soziale Netzwerk der Patientinnen und Patienten ist eine wertvolle Ressource. Daher legen wir grossen Wert auf den Einbezug der Angehörigen und bieten die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch in Form von Systemgesprächen.

Anmeldung durch ärztliche Fachperson

Die Überweisung erfolgt grundsätzlich durch eine ärztliche Fachperson.

Triage- und Notfallstelle  058 856 53 00, anmeldung@lups.ch

Kosten

Für einen Klinikaufenthalt wird eine Kostengutsprache der Krankenkasse benötigt. Sollte bei einem Notfalleintritt keine Gutsprache vorliegen, übernimmt die Patientenadministration die notwendigen Abklärungen anhand der Personalien und des Versicherungsausweises.

Kontaktdaten

Luzerner Psychiatrie AG
Klinik St. Urban
Schafmattstrasse 1
4915 St. Urban

058 856 55 55
Empfang

Bereichsleitung

  • Ziegler Stephan

    Leitender Arzt
    Abhängigkeitserkrankungen
    Klinik St. Urban

  • Stöckli Bernadette

    Bereichsleiterin Pflege
    Akutpsychiatrie und Abhängigkeit
    Klinik St. Urban

Leitungsteam Abhängigkeitserkrankungen 1

  • Wey Sarah

    Leitende Psychologin,
    Abhängigkeitserkrankungen 1
    Klinik St. Urban

  • Panousis Vongelis Dimitrios

    Oberarzt Stationäre Dienste
    Abhängigkeitserkrankungen 1
    Klinik St. Urban

  • Heer Adrian

    Stationsleiter,
    Abhängigkeitserkrankungen 1
    Klinik St. Urban

Leitungsteam Abhängigkeitserkrankungen 2

  • Jost Nicole

    Leitende Psychologin, Abhängigkeitserkrankungen 2
    Klinik St. Urban

  • Stöckli Rita

    Stationsleiterin, Abhängigkeitserkrankungen 2
    Klinik St. Urban