Weitere Informationen und Unterstützungsangebote lups
Selbsthilfegruppen
Selbsthilfe kann die Entwicklung von Bewältigungsstrategien und Ressourcen unterstützen. Für Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen ist Selbsthilfe ein wichtiger Teil der psychiatrischen Therapie und Betreuung. Für Betroffene kann die Teilnahme an Selbsthilfegruppen zu einem kürzeren Klinikaufenthalt führen. Menschen mit einer psychischen Erkrankung können dank Selbsthilfe ihre Krankheit besser bewältigen und ihr Selbstwertgefühl stärken.
Die Luzerner Psychiatrie AG (lups) arbeitet seit Jahren eng mit dem Verein Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden und Vertretungen von Selbsthilfegruppen zusammen. Die lups erfüllt die Qualitätskriterien einer Selbsthilfe freundlichen Institution und wurde dafür von der Selbsthilfe Schweiz als „Selbsthilfefreundlich“ ausgezeichnet.

Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden
Informationen zum Selbsthilfezentrum und den verschiedenen Selbsthilfegruppen finden Sie unter folgendem Link: www.selbsthilfeluzern.ch
Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche und stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung: martina.lerch@lups.ch
Gruppenangebot «Trialogisches Forum» St. Urban
Jeden dritten Donnerstag im Monat treffen sich Patientinnen, Patienten, Angehörige und Fachpersonen zum gegenseitigen Austausch in der Klinik St. Urban. Rund um das Erleben im Zusammenhang mit psychischer Erschütterung und psychischer Krankheit soll das offene trialogische Forum eine Begegnung mit anderen Perspektiven ermöglichen. Pro Anlass steht ein anderes Thema im Fokus.
Flyer mit Daten Trialogisches Forum 2026 (PDF)
Lageplan (PDF)
Trialogisches Forum vom 30. Juli 2026
Gefangen in einer psychischen Erkrankung
- Betroffene einer psychischen Erschütterung beschreiben ihre Erkrankung oft wie ein Gefängnis zu erleben
- Gefangen sein in der Ohnmacht, Isolation und dem ständigen Gedankenkarussell
- Dieser extrem belastende Zustand fördert auf Dauer die eigene Hilflosigkeit
- Das Gefühl, sich in einem Hamsterrad zu bewegen, schränkt die Hoffnung auf Genesung ein
- Als Schlüssel für den Genesungsweg steht die mutige Auseinandersetzung der Betroffenen mit sich selbst und der eigenen Erkrankung/Geschichte
- Im partnerschaftlichen Austausch und der Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachpersonen im trialogischen Forum möchten wir den Weg aus diesem Gefängnis aufschlüsseln
Heute reden wir darüber.
Der Trialog ist eine wichtige Plattform für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen, um sich auf Augenhöhe zu begegnen, also reden wir darüber.
Unterstützungsangebote - für Angehörige und Betroffene
In der für uns alle fordernden Zeit, stellen wir Ihnen verschiedene weiterführende Angebote (Links) zur Verfügung.
Die dargebotene Hand (Link)
Pro Juventute (Link)
Sich was Gutes tun (Link) Gesundheitsförderung Kanton Luzern
Pro Mente Sana (Link)
Trialog-Zentralschweiz (Link) Angebot für Betroffene, Angehörige, Fachpersonen
Traversa (Link) Netzwerk für Menschen mit einer psychischen Erkrankung und ihre Bezugspersonen
VASK (Link) Dachverband der Vereinigung von Angehörigen psychisch Kranker
Equilibrium (Link) Verein zur Bewältigung von Depressionen
Wie geht es dir? Psychische Gesundheit
Selbstmanagement-App für suizidgefährdete Personen
Im Rahmen des Projektes SERO wurde eine Selbstmanagement-App entwickelt, die suizidgefährdeten Personen und ihren Angehörigen ermöglicht, jederzeit geeignete Schritte zur Suizidprävention einzuleiten.
Die App beinhaltet folgende Elemente:
– Sicherheitsplan
– Kontaktierung von Bezugspersonen
– Digitale PRISM-S-Platte zur Selbsteinschätzung der Suizidalität
Das mit der App erzeugte Bild der momentanen Suizidgefährdung kann bei Bedarf einfach und direkt an Vertrauenspersonen oder therapeutische Hilfspersonen gesendet werden.
Ihre Qualität wird im Rahmen des Projekts durch die Gesundheitsförderung Schweiz validiert.
Download SERO App
Google Play Store® / Apple Store®
Beratungstelefon lups
Psychische Erkrankungen / Behandlungsmöglichkeiten / Medikamente
Sie haben in Ihrer Familie jemanden, der psychisch erkrankt ist und sind von der Erkrankung mit betroffen? Ist die psychische Erkrankung Ihres Angehörigen oder Ihrer Angehörigen neu aufgetreten und Sie wissen nicht, wie Sie mit der Situation umgehen sollen? Sie stellen sich die Frage: «Verhalte ich mich richtig?». Besteht eine langjährige Erkrankung, die Ihr Leben verändert hat und Sie belastet? Oder Sie suchen als Betroffene/Betroffener Rat zu den Themen psychische Erkrankungen oder Behandlungsmöglichkeiten?
Für solche oder ähnliche Fragestellungen stehen Ihnen erfahrene Mitarbeitende der lups gerne zur Verfügung.
Beratungstelefon lups 058 856 53 00
(Kostenlos)