Unser Engagement zählt

Nationaler Zukunftstag in der Luzerner Psychiatrie

Am Donnerstag, 11. November 2021, fand der Nationale Zukunftstag statt. Die Luzerner Psychiatrie organisierte ein geführtes Tagesprogramm. Insgesamt meldeten sich dafür 20 Kinder an – 11 davon direkt über die offizielle Seite des Nationalen Zukunftstags. Folgende Arbeitsbereiche lernten die Kinder kennen:

Pflege
Zwölf Kinder erhielten an verschiedenen Posten Einblick in den Pflegeberuf. Sie lernten unter anderem wie man sich richtig die Hände desinfiziert, durften Blutzucker messen oder das Alkoholtestgerät ausprobieren. Als Auflockerung stand auch ein Rollstuhlrennen auf dem Programm. Der Besuch im Snoezele-Raum im Haus C war für die Kinder besonders beeindruckend und ein Highlight.

Küche
Fünf Kinder lernten am Zukunftstag die Küche kennen. Als erstes durften sie die wichtigsten Gemüse- Schnittarten ausprobieren und eine Forelle filetieren, wobei das eine oder andere Talent zum Vorschein kam. Nach dem Mittagessen bereiteten die Kinder das Zvieri für die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftstags vor. Es gab frische Schinkengipfeli und Kürbis-Spitzbuben. Vor allem das Garnieren der Kürbis-Spitzbuben machte allen sehr viel Spass. Die Kürbisse wurden mit Air-Brush gefärbt und es wurden kleine Blumen aus Marzipan geformt, welche für die Dekoration verwendet wurden

Betriebsunterhalt
Einen vielseitigen Einblick erhielten drei Mädchen, welche sich für den Arbeitsbereich Betriebsunterhalt angemeldet hatten. Am Morgen erkundeten sie das Areal der Klinik St. Urban und lernten die Unterhaltsarbeiten von Wegen, Grünflächen und Gewässer kennen. Am Nachmittag wurden Räume besichtigt, die nicht für alle zugänglich sind: Die Haustechnik, die Wasseraufbereitung fürs Hallenbad, die Elektro-Verteilanlagen sowie die zentrale Heizanlage. Für Letztere mussten die drei Schülerinnen eine Leiter hochsteigen, welche auf den Speicher führte. Anschliessend folgten sie den Heizleitungen im unterirdischen Gang, der ins Kellergeschoss des Konventgebäudes führt. Nicht fehlen durfte natürlich die Kirche. Via Estrich gelangten die Schülerinnen in den Kirchturm und weiter bis zu den Kirchglocken hoch. Den Klang der grossen Glocken konnten sie dann aus nächster Nähe erleben. Auch war für die Jugendlichen der Ausblick aus luftiger Höhe sehr beeindruckend.

Die Kinder erhielten einen Einblick in Bereiche, die nicht für alle zugänglich sind