Mit der Einführung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) per 1. Juli 2022 führen die lups gemeinsam mit dem LUKS als Arbeitgeber und die Personalverbände einmal jährlich Verhandlungen über die Lohnentwicklung. Für die Lohnrunde 2024 hat sich die lups mit den Sozialpartnern auf eine Lohnerhöhung im Umfang von insgesamt 1.7 Prozent der Lohnsumme geeinigt (generell: 1.2 Prozent, individuell: durchschnittlich 0.5 Prozent). Zudem führt die Senkung der Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung für 2024 zu einer Entlastung um 0.4 Prozent. Dadurch steigen die Nettolöhne 2024 somit durchschnittlich um insgesamt 2.1 Prozent. Jürg Meyer, Verwaltungsratspräsident und Peter Schwegler, CEO/Vorsitzender der Geschäftsleitung der lups, meinen zum Verhandlungsergebnis: «Die Verhandlungen mit den Sozialpartnern waren konstruktiv und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die gemeinsam gefundene Lösung soll die Teuerung abfedern und ist vor allem ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitenden, die sehr gute Arbeit leisten. Die Arbeitsbelastung ist seit Jahren sehr hoch, und die vielfältigen Herausforderungen im Gesundheitswesen verschärfen die Situation zusätzlich. Es freut uns deshalb umso mehr, dass wir mit den Personalverbänden eine Einigung erzielen konnten.»

Eric Vultier, Sprecher der Personalverbände, meint: «Auch wir sind froh, dass wir trotz der schwierigen finanziellen Ausgangslage einen Kompromiss haben finden können. Die Einigung war nur möglich, weil sich beide Seiten entgegengekommen sind. Das Ergebnis allerdings ist wegen der zu tiefen Spitaltarife ernüchternd, da so nicht einmal die Teuerung von 1.7% vollständig ausgeglichen werden konnte. Die Tarife müssen dringend vollumfänglich und zeitnah an die Teuerung angepasst werden.»

lups als attraktive Arbeitgeberin
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat die lups im Verlaufe des Jahres, unabhängig von den Verhandlungen mit den Sozialpartnern, weitere Anstrengungen unternommen, um ihre Attraktivität als Arbeitgeberin zu fördern. So hat sie monetäre Massnahmen ergriffen, die zu einer nachhaltigen Erhöhung der Lohnsumme um zusätzliche 1.1 Prozent führen. Dazu gehören insbesondere höhere Nachtarbeitszulagen, neue Zulagen für Samstagsdienste oder die Lohnerhöhung für die HF-Studierenden in der Pflege.

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